Praxis ! - Endometriose / Regelschmerzen
Dysmenorrhoe / Regelschmerzen / Menstruationsschmerzen
Regelschmerzen sind eines der häufigsten gynäkologischen Probleme. Sie treten mehr oder weniger stark bei etwa 60-90% aller Frauen auf. Etwa 20% aller Frauen benutzen deswegen Schmerzmittel.
Regelschmerzen können bereits ab der Pubertät auftreten, können unter Pille oder nach Schwangerschaften schwächer werden oder verschwinden, können aber auch zunehmend schlimmer werden.Eine stetig zunehmende Beschwerdesymptomatik sollte an eine organische Erkrankung (Myome, Adenomyosis uteri, Endometriose) denken lassen. Psychische Ursachen, Ernährungsstörungen und Umweltursachen im weitesten Sinn sind nicht selten.
Medikamentöse, operative, aber auch komplementäre (naturheilkundliche) Therapieformen sind möglich.
Die folgenden .pdf-Dateien sollen informieren und Anregungen geben, dürfen aber nicht einen persönlichen Kontakt bzw. eine gynäkologische Untersuchung ersetzen.
Dysmenorrhoe / Regelschmerzen / Menstruationsschmerzen - konventionelle und komplementäre Therapie (.pdf)
Endometriose
Chronische Regelschmerzen können das Entstehen einer Endometriose begünstigen, können aber auch ein Symptom einer bereits bestehenden Endometriose sein.
Die Endometriose ist eine gutartige Erkrankung, die etwa 30% aller Frauen im geschlechtsreifen Alter betrifft.
Altersverteilung bei Stellung der Diagnose:
6% der erkrankten Frauen sind jünger als 20 Jahre,
25% der erkrankten Frauen sind zwischen 20 und 25 Jahre,
50% der erkrankten Frauen sind zwischen 25 und 35 Jahre alt
und 19% der erkrankten Frauen sind älter als 35 Jahre.
Die vier "Lehrbuchsymptome" einer Endometriose sind:
- zunehmende Regelschmerzen,
- Unterbauch- oder Rückenschmerzen bereits 1-14 Tage vor Beginn der Regelschmerzen,
- Schmerzen im Bauch während oder nach dem Geschlechtsverkehr,
- unerfüllter Kinderwunsch.
Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig vorhanden sein.
Operative, medikamentöse, aber auch komplementäre (naturheilkundliche) Therapieformen sind möglich. Eine individuell angepasste Therapie kann nur unter Bewertung mehrerer Faktoren (Alter, Kinderwunsch, Untersuchungsbefund, Schmerzstärke, Vorgeschichte) erfolgen.
Die folgenden .pdf-Dateien sollen informieren und Anregungen geben, dürfen aber nicht einen persönlichen Kontakt bzw. eine gynäkologische Untersuchung ersetzen.
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